Jones Benally Family

 

Im Jahr 1999 lernte ich die Jones Benally Family an einem Musikfestival auf Second Mesa, Arizona, kennen. Seither darf ich auf ihrer kleinen Ranch in einem Vorort von Flagstaff ein- und ausgehen. Sind die Benallys auf Europatournee, machen sie regelmässig Halt in Graubünden, wo ich für sie Konzerte und Workshops organisiere (Chur, Alp Flix, Scharans, Flims, Engadin).

 

Vater Jones: berühmter, jedoch äusserst bescheidener Medizinmann der Navajos (Navajo, auch Navaho oder Diné genannt, mit 330 000 Stammesangehörigen die zweitgrösste Native American Nation der USA), behandelt respektive entgiftet Patienten in seinem Hogan (Lehmhütte) auf dem Gelände des Spitals von Winslow, Rodeoreiter (in den 50 er Jahren Stuntman in John Wayne Filmen), Sänger, Tänzer. Siehe youtube „jones benally family traditional dancing“.

Mutter Berta: polnisch-russischer Abstammung, Sängerin, Aktivistin

Tochter Jeneda: Sozialarbeiterin, Aktivistin, Tänzerin, Model, Filmschauspielerin, Sängerin und Bassistin in den Familienbands Blackfire und Sihasin.

Siehe www.blackfire.net und www.sihasin.com.

 

Sohn Clayson: Sozialarbeiter, Aktivist, Sänger, Tänzer, Schlagzeuger in den Gruppen Blackfire und Sihasin.

Sohn Klee: Sozialarbeiter, Lehrer, Aktivist, Filmmacher, Leiter Navajo-Kulturhaus in Flagstaff, Tänzer, Silberschmied, Ex- Sänger und – Gitarrist von Blackfire.

 

Die ganze Familie kämpft an forderster Front für Gerechtigkeit, Respekt,  Menschenrechte und für eine intakte Umwelt. Siehe www.savethepeaks.org … Beispiel: Widerstand gegen den Bau einer 20 km langen Abwasserpipeline von Flagstaff zum Skiort Snowbowl, um Schnee herzustellen. San Francisco Peaks ist ein heiliger Berg. Klee: wir brünzeln ja auch nicht in euren Kirchen!!! Der Kampf, unterstützt von 13 Indianerstämmen von Arizona ging verloren. Gericht entschied: Pipeline darf gebaut werden. Klee kettete sich August 2012 an einen Bulldozer, wurde verhaftet und eine Woche lang eingekerkert. Strafe: Unterricht erteilen an der Universität Flagstaff. Macht er natürlich gerne auf seine Art: die Studenten aufmerksam machen über die Machenschaften der Machtgierigen.